Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.

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vom 17.01.2018

Wer hat das Sagen in Gorleben?

Teil II

Auch die DWK gibt es noch

Physisch gesehen, nur in Form von einigen Metern Akten, die im Zwischenlager Gorleben lagern, erklärt der Sprecher der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), Michael Köbl – die GNS verwaltet den Nachlass der einst mächtigen Deutschen Gesellschaft zur Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK). Und sie zahle dafür Miete, denn inzwischen ist die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlager (BGZ) dort Hausherrin. Die Elbe-Jeetzel-Zeitung (EJZ) ist einem Hinweis der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nachgegangen und förderte in ihrem Bericht zutage, dass die DWK, die in Gorleben ein nukleares Entsorgungszentrum errichten wollte, einen Jahresumsatz von 12,5 Mio. Euro verbucht. Merkwürdig: ein Materialverbrauch von 27 Mio. wird dabei ausgewiesen wie ein kleiner Gewinn in Höhe von 44.000 Euro.

In erster Linie gingen die Zahlen auf die Abwicklung von Pensionen früherer Mitarbeiter zurück, man habe auch noch Verpflichtungen aus früherer Entsorgungstätigkeit und sei im Raum Gorleben Großgrundbesitzer, so die GNS.

Mit diesen Auskünften wolle man sich aber nicht abfinden, erklärt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die BI erinnert in diesem Zusammenhang an die teils erpresserische Art und Weise, wie Grundeigentümer unter Druck gesetzt wurden, um ihre Waldflächen an die DWK zu verkaufen, die in Gorleben eine Wiederaufarbeitungsanlage, eine Brennelementefabrik, diverse Pufferlager und das nukleare Endlager errichten wollte: man staune über den „Materialverbrauch“ in Höhe von 27 Mio. Euro. Und: die Waldflächen müssten an die Allgemeinheit abgetreten, also Staatsforst werden.“

 

Bearbeitet am: 17.01.2018/ad


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